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Sonntag, 14. März 2010

Japanisch

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Foto: Unterrichtssituation mit einer weiblichen japanischen Lehrperson

Alle Kurse Japanisch

Grundkurs

Adressaten:

Interessenten ohne Vorkenntnisse. Damit sich die Teilnehmer während der Kurszeit vor allem auf die Einübung der mündlichen Fertigkeiten konzentrieren können, wird das Erlernen der beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana sowie der ersten Vokabeln aus dem eigentlichen Kursprogramm ausgelagert und mit Hilfe des Selbstlernprogramms "Kana interaktiv" durchgeführt, das ca. sechs Wochen vor Kursbeginn verschickt wird. Die Beherrschung der beiden Silbenschriften (Lesen und Schreiben) wird bei Kursbeginn vorausgesetzt, da im Lehrmaterial auf die Verwendung einer Transkription mit lateinischen Buchstaben verzichtet wird.


Kursdauer:

Drei Wochen Ganztagsunterricht (samstags  halbtags). Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis ca. 17.15 Uhr statt, am Samstag endet der Unterricht um 12.00 Uhr. Am letzten Kurstag endet der Unterricht um 13 Uhr.


Lerngruppen:

Unterricht in Kleingruppen, in der Regel max. acht Personen.


Unterrichtsmaterial:

Kana interaktiv, Lehrbuch, Grammatik mit Vokabular, Audio-CDs, Kanjikarten mit Lesetexten.


Inhalte:

Im Kurs wird die Hälfte der japanischen Basisgrammatik erarbeitet. Dazu werden etwa 1.600 Vokabeln und 120 Schriftzeichen (Kanji) vorgestellt. Im Laufe des Kurses bleibt für das intensive Arbeiten an den Schriftzeichen jedoch nicht ausreichend Zeit. Das Einprägen der Kanji sollte - ebenso wie die Nachbereitung des Lehrbuchs - im Anschluss an den Kurs erfolgen. Hierfür sollte man - je nach zeitlicher Verfügbarkeit - etwa ein bis drei Monate  einplanen.
 

Lehrbuch:

Das Lehrmaterial ist kommunikativ geprägt und vermittelt in zwölf Lektionen grundlegende Funktionen in verschiedenen Situationen. Den einzelnen Lektionen liegt entweder ein schriftsprachlicher Text oder ein Dialog zu Grunde. Im Anschluss daran werden die kommunikativen Funktionen dieses Textes in Übungssequenzen aufgegriffen, wiederholt und erweitert. Darüber hinaus kommen Texte zum Hörverstehen zum Einsatz. Die grammatischen Strukturen sollen möglichst durch die Teilnehmer selbst erschlossen werden. Zur Nachbearbeitung der Grammatik erhalten die Teilnehmer ein Buch mit den wichtigsten vorkommenden Strukturen.


Unterricht:

Der Lernstoff wird in einer Verbindung verschiedener Unterrichtsformen präsentiert und bearbeitet. Hierzu zählen u. a. Rollenspiele, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Einzelberatung. Die Übungsformen sprechen die Teilnehmer auditiv und visuell an und schulen ihre Nachahmungsfähigkeit ebenso wie ihre analytischen Fähigkeiten. Dabei werden möglichst lebensnahe, praktisch einsetzbare Kenntnisse vermittelt. Aufgelockert wird diese Vorgehensweise durch spielerische Übungsformen auf der Grundlage neuerer fremdsprachendidaktischer Methoden.

Aufbaukurs

Adressaten:

Teilnehmer mit dem Kenntnisstand des Grundkurses, d. h. Beherrschung der entsprechenden Grammatik und des Vokabulars sowie die aktive Kenntnis der im Grundkurs vorgestellten Schriftzeichen (ca. 120 Zeichen).

 
Kursdauer:

Drei Wochen Ganztagsunterricht (samstags halbtags). Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr und 14.00 Uhr bis ca. 17.15 Uhr statt, am Samstag endet der Unterricht um 12.15 Uhr. Am letzten Kurstag endet der Unterricht um 13 Uhr.

 

Lerngruppen:

Unterricht in Kleingruppen, in der Regel max. acht Personen. Durch verschiedene Übungsformen (Vortrag, Diskussion, Rollenspiele) erhalten alle Teilnehmer viel Gelegenheit zum Sprechen.

 

Unterrichtsmaterial:

Lehrbuch (Grammatik mit Lösungsschlüssel, Übungsbuch), Audio-CDs, Kanjikarten und Kanjilesetexte.

 

Inhalte:

Die Basisgrammatik wird systematisch ausgebaut und abgerundet. Im Kurs werden ca. 120 weitere Schriftzeichen und 500 Vokabeln eingeführt. Nach Abschluss dieses Kurses verfügt man über eine solide Grundlage, um selbstständig weiterzulernen.

 

Lehrbuch und Unterricht:

Das Lehrmaterial ist traditionell aufgebaut, das heißt, im Mittelpunkt steht die Grammatik der japanischen Sprache. In 14 Lektionen werden die jeweils neuen grammatischen Strukturen  zunächst in einer Grammatikstunde vorgestellt, in der anschließenden Übungsstunde praktisch angewendet und schließlich an Lektüretexten veranschaulicht. Hinzu kommen Übungen zur Aussprache, zur Schrift, zum situativen Hörverstehen sowie Dialogübungen. Darüber hinaus wird ein Kurzvortrag erarbeitet, präsentiert und diskutiert. Aufgelockert wird der Unterricht durch spielerische Übungsformen auf der Grundlage neuerer fremdsprachendidaktischer Methoden.
 
Die Methode ist besonders geeignet für Interessenten, welche die grammatischen Strukturen verstehen und  "im Griff haben" möchten. Das Hörverständnis und das natürliche Sprachgefühl entwickeln sich dabei allmählich aus der wiederholten Anwendung der gelernten grammatischen Strukturen.

 

Kursziele:

Fähigkeit zu:

  • Kommunikation in den meisten gängigen Alltagssituationen,
  • Lesen von einfachen Texten,
  • Schreiben von einfachen zusammenhängenden Texten.

Da man Sprechen und Hören am effektivsten unter der Anleitung eines versierten Lehrers lernen kann, werden diese Fertigkeiten ebenso wie ein Verständnis für die grammatischen Strukturen im Kurs besonders gefördert. Die übrigen Fertigkeiten lassen sich  auch nach Kursende in Eigenarbeit weiter ausbauen. Daher werden im Kurs hierfür  nur die Grundlagen gelegt.

Bei Kursende entspricht der Kenntnisstand in etwa dem offiziellen "Japanese Language Proficiency Test", Stufe III, der im Auftrag der Japan Foundation einmal im Jahr (jeweils im Dezember) weltweit durchgeführt wird. In Deutschland sind die Volkshochschulen in Düsseldorf und Stuttgart sowie die Humboldt-Universität in Berlin mit der Durchführung beauftragt. Anmeldeschluss ist jeweils Mitte Oktober.

Teilnehmer, die kurz nach Beendigung des Kurses nach Japan gehen, können sich dort in der Regel schon in einfachen Situationen im Alltag wie auch im Beruf verständigen. Für die Aneignung eines Fachvokabulars oder für die Entwicklung eines fortgeschritteneren Hörverständnisses sind allerdings noch einige Monate Aufenthalt im Land erforderlich.

Kommunikationskurs interkulturell

Bei diesem Kurs kommen eine deutsche und eine japanische Lerngruppe zu einem Sprachaustausch zusammen, bei dem sie durch den direkten Umgang miteinander auf relativ einfache und natürliche Weise von- und miteinander Deutsch und Japanisch, also jeweils die Muttersprache der anderen Gruppe, lernen.

 
Adressaten:

  • Deutsche Teilnehmer: Voraussetzung ist die aktive Beherrschung der im Grund- oder Aufbaukurs vermittelten Fertigkeiten, insbesondere gute Kommunikationsfähigkeit im mündlichen Bereich (Alltagskommunikation).

  • Japanische Teilnehmer (Rikkyo-Universität): Kenntnisstand mindestens halbes Programm "Zertifikat Deutsch als Fremdsprache (ZDaF)" (ca. 150 - 200 UE).


Kursdauer:
Zwei Wochen Ganztagsunterricht. Der Unterricht findet in der Regel von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Kursbeginn ist Montag, 8:30 Uhr. Am letzten Kurstag endet der Unterricht gegen 13:30 Uhr. Am Wochenende sind gemeinsame Aktivitäten der Teilnehmer geplant.

Lerngruppen:
Etwa acht deutsche und acht japanische Teilnehmer.

Inhalte:

  • deutsches und japanisches sprachliches Sozialverhalten,
  • sprachliche Routineformeln,
  • sprachliche Bewältigung praktischer Alltagsaufgaben,
  • in der zweiten Woche auch Diskussionen über interkulturelle Themen.

 


Methode:

Durch feste zeitliche und inhaltliche Vorgaben geregelter Sprachaustausch. Dabei regelmäßiger Wechsel zwischen Phasen der Partnerarbeit in der deutsch-japanischen Gesamtgruppe und Phasen der Vorbereitung und Übung, getrennt nach deutscher bzw. japanischer Teilgruppe.

Die Abdeckung der verabredeten sprachlichen Inhalte sowie ein regelmäßiger und ausgewogener Wechsel zwischen den beiden Sprachen werden gewährleistet durch den im Gesamtkonzept festgelegten Tages- und Kursablauf.

In getrennten Gruppen werden Sprechabsichten und kleine Gespräche vorbereitet und eingeübt, die später zur Lösung von komplexeren Aufgaben benötigt werden. Hierzu gehören beispielsweise Verabredungen und Ratschläge. Daneben bereiten die Teilnehmer Kurzvorträge vor, die geübt und diskutiert werden. Sie werden dabei auch in Bezug auf Informationssammlung und Präsentation beraten. In der zweiten Kurshälfte werden die Gruppen in kleinere Gruppen mit unterschiedlicher Muttersprache eingeteilt. In diesen Gruppen werden Unterschiede zwischen Japan und Deutschland diskutiert. Außerdem gibt es eine gemeinsame Exkursion der deutschen und der japanischen Teilnehmer, bei der Aufgaben, auf die man im Alltag trifft, gemeinsam gelöst werden müssen. Das landeskundliche Rahmenprogramm wird durch japanische und deutsche Lieder sowie die gemeinsame Zubereitung typischer japanischer und deutscher Gerichte ergänzt.

Der Kurs wird geleitet von einem deutsch-japanischen Dozententeam, wobei die deutschen Dozenten als Betreuer der japanischen Gruppe, die japanischen Dozenten als Betreuer der deutschen Gruppe fungieren.

 

Kursziele:

  • verbale und non-verbale deutsche bzw. japanische Sozialkompetenz,

  • Hörverständnis und Sprechfähigkeit,

  • Erfüllung einfacher handlungsbegleitender sprachlicher Aufgaben,

  • Diskussion interkultureller Themen,

  • Umsetzen von grammatisch-strukturellem Wissen zum Sprechen in zusammenhängenden Sätzen.

Oberkurs

Adressaten:

Teilnehmer mit einem Kenntnisstand, der mindestens dem Aufbaukurs des Japonicums entspricht. Die Beherrschung von mindestens 600 - 700 Zeichen wird vorausgesetzt. Außerdem sollte bis Kursbeginn das Vokabular in Eigenarbeit über das Niveau des Aufbaukurses hinaus erweitert werden.

Kursdauer:

Zwei Wochen Ganztagsunterricht. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Am letzten Kurstag endet der Unterricht gegen 13 Uhr.


Lerngruppen:

Unterricht in Kleingruppen, in der Regel max. acht Personen.

Unterrichtsmaterial:

Übungstexte, Vokabeln, Audiokassetten, Videomaterial.

Inhalte:

Hinführung an die japanische Schriftsprache und Ausbau des Leseverstehens. Einübung verschiedener Lesestrategien: überfliegendes Lesen, intensives Lesen, Vorlesen. Bearbeitung von Sachtexten aus verschiedenen Fachgebieten mit dem zugehörigen Vokabular und den entsprechenden Kanji. Ausbau von Hörverständnis und Sprechfähigkeit durch Bearbeitung von Videos und Diskussion in japanischer Sprache. Projektarbeit zur intensiven Gruppenbearbeitung eines selbst gewählten Themenbereiches.


Unterricht:

Unbekannte Texte werden zunächst gemeinsam induktiv erarbeitet, d. h. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dazu angeregt, unbekannte Textstellen zu identifizieren und aus dem Kontext zu erschließen. Dabei werden Lesestrategien bewusst gemacht, die man auch beim Lesen in der Muttersprache - dort meist unbewusst - anwendet. Die Textarbeit gliedert sich in zwei Schritte:

a) Erschließung aus dem Kontext und mündliche Wiedergabe des Verstandenen,
b) intensives Lesen mit Hilfe des Dozenten und anschließende Diskussion über den Textinhalt.

Daneben wird die Sprechfähigkeit durch Diskussionen über ausgewählte Themen und eine Projektarbeit (Informationsrecherche und Interview mit abschließender Präsentation) geschult. Im Bereich "Hörverständnis" kommen Videos zum Einsatz, die in mehreren Schritten erarbeitet werden. Auch die Fertigkeit "Schreiben" wird geübt (Aufsatz mit anschließendem Feedback).


Kursziele:

  • Erschließen von Texten mittleren Schwierigkeitsgrades, Erwerb unterschiedlicher Lese- und Erschließungsstrategien,
  • Behandlung landeskundlicher Schwerpunktthemen in japanischer Sprache,
  • Diskussion über die Schwerpunktthemen sowie interkulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und Japan.

    Grundkurs I in Tokyo


    Termin: voraussichtlich Oktober 2010

    Adressaten:
    Grundkurs I wendet sich an deutschsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Firmen in Tokyo und Umgebung und deren Familienangehörige, die noch keine oder nur geringe Vorkenntnisse haben.
    Das Erlernen der japanischen Silbenalphabete Hiragana und Katakana ist aus Gründen der Zeiteffizienz dem Kurs vorgeschaltet. Hierfür steht das vom Japonicum entwickelte und in mehrjähriger Praxis bewährte Selbstlernprogramm "Kana interaktiv" zur Verfügung. Das Programm beinhaltet eine animierte Vorstellung der Silbenschriftzeichen, ein digitales Testmodul sowie Lernkarten, Übersichtstafeln und ein Beiheft mit Erläuterungen zum japanischen Schriftsystem. Als Zeitaufwand für das gesamte Vorlauf-Lernprogramm sollten Sie ca. 20 - 30 Stunden einkalkulieren, am besten in Lerneinheiten von jeweils ca. 30 Minuten, gleichmäßig verteilt auf einen Zeitraum von drei bis vier Wochen. Die flüssige Beherrschung der Kanazeichen wird im Kurs vorausgesetzt, da im Lehrmaterial auf die Verwendung einer Transkription mit lateinischen Buchstaben verzichtet wird.


    Kursdauer:
    Zwei Wochen Halbtagsunterricht. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.


    Lerngruppen:
    Unterricht in Kleingruppen, in der Regel max. acht Personen. Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung des Kurses: sechs Personen.


    Unterrichtsmaterial:
    Japanisch intensiv Grundkurs, Grammatik mit Vokabular, Audio-CDs, Kanjikarten mit Lesetexten.




    Änderungen vorbehalten.




     

    Grundkurs II in Tokyo


    Adressaten:
    Grundkurs II wendet sich an deutschsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Firmen in Tokyo und Umgebung und deren Familienangehörige, die Vorkenntnisse im Umfang von Grundkurs Japanisch I in Tokyo haben.
    Vorausgesetzt wird die Beherrschung der beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana, außerdem des Stoffs aus L. 1 - 6 von Japanisch intensiv Grundkurs sowie die Kanji L. 0 - 3 des Grundkurses. Anfragen zu den Inhalten oder zur Vergleichbarkeit mit den Inhalten anderer Kurse richten Sie bitte an: monika.unkel(at)lsi-bochum.de


    Kursdauer:
    Zwei Wochen Halbtagsunterricht. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.


    Lerngruppen:
    Unterricht in Kleingruppen, in der Regel max. acht Personen. Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung des Kurses: sechs Personen.


    Unterrichtsmaterial:
    Japanisch intensiv Grundkurs, Grammatik mit Vokabular, Audio-CDs, Kanjikarten mit Lesetexten.