Hilfsnavigation:

Standortnavigation: Sie sind hier

Follow LSIBochum on TwitterDarstellung dieser Webseite mit erhöhtem Kontrast
Mittwoch, 8. September 2010

Chinesisch

Flash ist Pflicht!
LSI-Video - zum Abspielen Play-Button klicken
Foto: 2 lachenden Damen in einer Unterrichtssituation vor einer Tafel mit asiatischen Schriftzeichen

Chinesisch lernen im LSI: Sprachkurse, Aufbau und Lernziele

Die Kurse des LSI-Sinicum: Aufbau und Lernziele

Gegenstand der Ausbildung in den Intensivkursen des Sinicums ist die heutige Standardsprache Chinas, bekannt unter den Bezeichnungen Putonghua, Guoyü oder Mandarin. Diese Sprache ist ungeachtet der sehr großen Dialektunterschiede das wichtigste überregionale Kommunikationsmittel, es ist die Sprache, die an den Schulen unterrichtet wird, es ist die Sprache der Medien und setzt sich auch in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik durch. Diese Sprache ist Amtssprache in der VR China, auf Taiwan und in Singapur, sie wird seit 1997 auch im jetzt noch Kantonesisch sprechenden Hongkong zunehmend propagiert, und sie ist hilfreich im Kontakt mit der chinesischen Bevölkerungsgruppe in Südostasien und an der amerikanischen Westküste.

Da die chinesische Schrift nicht auf dem Alphabet-Prinzip basiert, erfordert ihr Erlernen einen wesentlich höheren Zeit­aufwand als die Aneignung der gesprochenen Sprache. Aus diesem Grunde bieten die Intensivkurse zwar eine Einführung in das chinesische Schriftsystem und seine Besonderheiten, aber abgesehen von der Hinführung zur selbständigen Benutzung eines chinesischen Lexikons ist das in den Intensivkursen erreichbare Niveau in der Schriftbeherrschung deutlich niedriger als die erzielbare Sprechfertigkeit.

Der Grundkurs (ganztägig, 3 Wochen) richtet sich an Anfänger ohne Vorkenntnisse oder mit nur geringfügigen Vorkenntnissen. Der Kurs präsentiert einen im Alltagsleben praktisch nutzbaren einfachen Wortschatz sowie systematisch die wesentlichen Grundlagen der chinesischen Grammatik.

Der Aufbaukurs (ganztägig, 2 Wochen) dient der Er­weiterung und Vertiefung der Lehrinhalte des Grundkurses.
Dabei werden Wortschatz und Grammatik ausgebaut, Sprech- und Hörfertigkeiten im Chinesischen weiter trainiert und erste Besonderheiten der geschriebenen Sprache behandelt.

Der Oberkurs Hören und Sprechen (ganztägig, 2 Wochen) vertieft die erworbenen Kenntnisse und betreibt eine starke Erweiterung des Wortschatzes. Auch das freie Sprechen nimmt einen besonderen Raum im Unterricht ein.

Der Oberkurs Lesen (ganztägig, 2 Wochen) macht mit der geschriebenen chinesischen Sprache vertraut, wobei aus­schließlich authentische Materialien Verwendung finden. Normalerweise werden dazu Zeitungstexte genutzt, die für den Unterricht mittels Wörterlisten, grammatischen Hinweisen und Übungsbeispielen aufbereitet wurden. Auf besonderen Wunsch kann dieser Kurstyp auch mit literarischen Texten durchgeführt werden.

Wichtiger Hinweis:
Bei diesem Kurs werden die in den vor­herigen Kursen vermittelten Kenntnisse in Wortschatz und Grammatik entsprechend berücksichtigt. Die unumgänglichen Schriftzeichenkenntnisse müssen sich die Teilnehmer jedoch bereits außerhalb unserer Kurse angeeignet haben!

Berufsbegleitende Auslandskurse werden regelmäßig angeboten. Für bereits in China lebende Mitarbeiter deutscher Unternehmen etc. sowie deren Familienangehörige werden in Peking, Shanghai, Taicang und Nanking zweiwöchige Halbtags-Kurse "Einführung in die chinesische Sprache und Schrift" veranstaltet. Bei Bedarf werden nun auch auf diese "Einführungskurse" aufbauende Fortsetzungsveranstaltungen angeboten. Im Unterschied zu den in Bochum durchgeführten Kursen sind die zweiwöchigen berufsbegleitenden Auslandskurse halbtägig, um die Möglichkeit zu gewährleisten, wenigstens den wichtigsten beruflichen Ver­pflichtungen nachkommen zu können; überdies berück­sichtigen sie in ganz besonderem Maße die jeweiligen konkreten örtlichen Verhältnisse (Übungen zu Orts- und Personennamen, lokalen Einrichtungen und Behörden etc.).

Sonderkurse für bestimmte Personen- bzw. Berufsgruppen (z.B. Rundfunk- oder Fernsehsprecher, Bibliothekare, Fachwissenschaftler usw.) setzen keine Vorkenntnisse voraus. Sie sind in Thema, Vokabular und Zeitdauer auf die Interessen des jeweils angesprochenen Teilnehmerkreises ausgerichtet. Aus diesem Grunde ist auch nach einer erfolgreichen Teilnahme an einem dieser Kurse ein Übergang zu den höheren Kurstypen des Sinicums nicht ohne weiteres möglich.

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an unseren Kursen steht grundsätzlich jedem offen. Da die einzelnen Kurse unterschiedliche Ziele ver­folgen, sind teilweise bestimmte Voraus­setzungen zu erfüllen; so kann selbstredend jemand ohne ausreichende Vorkenntnisse nicht an einem Aufbaukurs oder gar einem Oberkurs teilnehmen. Kursinteressenten, die ihre Chinesisch-Kenntnisse außerhalb des Sinicums erworben haben und nun direkt an einem der höheren Kurse teilnehmen möchten, wird dringend empfohlen, für die richtige Kursauswahl zuvor Rücksprache mit dem Institutsleiter oder einem Mitglied des Dozenten-Teams zu halten.

Zur Gruppenstärke:
Abgesehen von den Auslands- und Sonderkursen liegt die Gruppenstärke im Normalfall bei max. acht Personen.

Vorbehalte:
Bei zu geringer Teilnehmerzahl kann das Institut einen Kurs auch kurzfristig absagen.
Bei entsprechender Teilnehmerzusammensetzung können Änderungen im Kurskonzept nötig werden.